Kinotipps: Starts der zweiten Woche (März 2017)

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Bildquelle: Screenshot Trailer

Moonlight [2016] 
Altersfreigabe: 12, Laufzeit: 111 Min., Genre: Drama
Deutscher Start: 09.03.2017

Ein Film, der in drei tiefgründige Kapitel aufgeteilt ist. Sie tragen genau in der chronologischen Reihenfolge die Namen: Little, Chiron und Black.

Inhalt: Es handelt sich um den Jungen Chiron, bei dem Geschichte im 7. Lebensjahr einsetzt. Er ist ein Afroamerikaner, der alles andere als einen stabilen Körperbau besitzt. Er lebt in Miami, wo Gewalt und Drogenexzesse an der Tagesordnung stehen. Von Mitschülern wird er tyrannisiert und hat nur wenig Freunde. Er erhält den Spitznamen Little und muss sich mit den Jahren gegen negative Umstände wehren. Aber die Probleme nehmen mit den Jahren mehr zu als ab. So geriet auch er selbst in schwierige Konflikte…

Wissenswertes: Der Film erhielt mehrere Nominierungen und Auszeichnungen. Bei den Golden Globes 2017 gab es sechs Nominierung und schließlich eine Auszeichnung als Bestes Filmdrama. Bei der Oscarverleihung gab es sogar acht Nominierungen. Preise gab es für das Beste adaptierte Drehbuch, Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali) und Bester Film. Bei letzterer Kategorie gab es zunächst ordentlich Verwirrung. Fälschlicher Weise wurde das Musical „La La Land“ ausgezeichnet. Eine Panne, die gerade noch so korrigiert werden konnte.

Besetzung: Mahershala Ali, Shariff Earp, Duan Sanderson, Alex R. Hibbert, Janelle Monáe, Regie: Barry Jenkins

Trailer: Deutscher Trailer moviepilot

 


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Bildquelle: Screenshot Trailer

Kong: Skull Island [2017]
Altersfreigabe: 12, Laufzeit: 158 Min., Genre: Abenteuer, Fantasy
Deutscher Start: 09.03.2017

Wir befinden uns im Jahr 1944, wo noch der Zweite Weltkrieg tobt. Vielerorts gibt es unzählige Luftschlachten. Deshalb müssen zwei Piloten auf einer Insel notlanden. Hank Marlow kämpft gerade mit dem Feind und hat kaum Chancen dieses Duell zu gewinnen. Plötzlich taucht ein Affe auf und unterbricht das Szenario…

Inhalt: In einem weiterem Zeitabschnitt, nämlich 1972, möchte ein Leiter einer Regierungsorganisation eine mysteriöse Insel namens Skull Island nach urzeitlichen Monstern suchen. Per Helikopter geht es zu der Insel. Aber dann zieht ein starker Sturm auf…

Wissenswertes: Die Filmgeschichte vom großen Affen ist lang und geht bis ins Jahr 1933 zurück. Zu dieser Zeit gab es den ersten Film über King Kong zu bestaunen. Noch im gleichen Jahr gab es eine Fortsetzung. Und darauf folgte erst wieder mit „Panik um King Kong“ 1949 ein dritter Teil. Aber auch Peter Jackson nahm sich der Figur an und brachte sie 2005 ins Kino. Gedreht wurde komplett in Neuseeland. Der Newcomer Jordan Vogt-Roberts

Besetzung: Tom Hiddleston. Samuel L. Jackson, Brie Larson, John C. Reilly, John Goodman, Regie: Jordan Vogt-Roberts

Trailer: Deutscher Trailer moviepilot

Kinotipps: Starts der ersten Woche (März 2017)

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Bildquelle: Screenshot Trailer

Logan – The Wolverine [2017]
Altersfreigabe: 16, Laufzeit: 137 Min, Genre: Action, Drama, Sci-Fi

Zum 9. und letzten Mal kehrt Wolverine (Hugh Jackman) noch einmal auf die große Leinwand zurück. Es ist nichts mehr wie es war. Mutanten sind nahezu ausgestorben. Und Logan alias Wolverine ist auch schon ziemlich in die Jahre gekommen. Seine Heilfähigkeit lässt mehr und mehr nach. 

Inhalt: Man schreibt bereits das Jahr 2029 und Mutanten sind nur noch rar gesät. Eine Rarität unter dieser Spezies ist natürlich Wolverine, der schon einiges an Glanz verloren hat. Sein Geld verdient er als Fahrer und hält Kontakt zu zwei Mutanten. Zum einen Caliban (Stephen Merchant), für dem es gefährlich ist sich der Sonne auszusetzen. Zum anderen Charles Xavier alias Professor X (Patrick Stewart), der bereits das 90. Lebensjahr erreicht hat und bei dem regelmäßige Anfälle zur Tagesordnung zählen. Jedoch endet das Exil von Logan, als eine mysteriöse Frau ihn um einen Gefallen bittet. Er soll die junge Mutantin Laura (Dafne Keen) in Sicherheit bringen. Durch ein Handyvideo der geheimnisvollen Frau erfährt er auch kurze Zeit später alle Hintergründe. Und die dunkle Macht lässt nicht lange auf sich warten und ist ihm bereits auf der Spur…

Wissenswertes: Die „X-Men“ Reihe beinhaltet allein sechs Kinofilme. Und als beliebter Mutant bekam Wolverine mit „X-Men Origins: Wolverine“ (2009) und „Wolverine: Weg des Kriegers“ (2013) zwei Solofilme spendiert, die allerdings eher mit gemischten Gefühlen aufgenommen wurden. Nun kommt der dritte und letzte Film über den Mutant mit den Krallen in die Kinos. Die Erwartungen sind hoch. Aber der Film ist in der Lage diese zu erfüllen, da er um einiges härter ist als seine Vorgänger. Schon die Atmosphäre ist laut Trailer viel dichter, melancholischer und düsterer. Um dies zu bewerkstelligen verzichtete Hugh Jackman auf einen Teil seiner Gage. Regisseur James Mangold hatte auch schon beim Vorgänger von 2013 die Verantwortung. U.a. verwirklichte er 2005 die Biografie über Johnny Cash mit dem Titel „Walk the Line“, der 2006 mit fünf Oscars nominiert wurde und dabei einen für sich gewinnen konnte. Ob Zufall oder gewollt, sei mal dahingestellt. Im Trailer als auch im Abspann von „Logan“ ist der melancholische J. Cash Song ,,The Man Comes Around“ zu hören.

Besetzung: Hugh Jackman, Patrick Stewart, Boyd Holbrook, Richard E. Grant, Elizabeth Rodriguez, Regie: James Mangold

Trailer: moviepilot: logan3

 

 

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Bildquelle: Screenshot Trailer

Little Men [2016]
Altersfreigabe: 0, Laufzeit: 85 Min., Genre: Family, Drama

Das Ehepaar Brian (Greg Kinnar) und Kathy (Jennifer Ehle) sind finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet. Plötzlich erbt Brian ein Haus in Brooklyn, was ihn sein verstorbener Vater hinterlassen hat. Ohne lange zu überlegen ziehen sie dort ein. Schon allein deswegen um etwas Geld zu sparen.

 

Inhalt: Doch da ist noch ihr Sohn Jake (Theo Taplitz), der alles andere als aufgeschlossen ist. Gerade für ihn ist diese neue Situation eine große Umstellung. Sich viel da darüber Gedanken machen kann er sich nicht, da er in dem aufgeschlossenen und aufgeweckten Nachbarsjungen Tony (Michael Barbieri) einen Freund findet. Die Idylle ist nur von kurzer Dauer. Denn schon bald gibt es handfesten Streit unter den Erwachsenen. Die beiden Jungen wollen dagegen etwas tun. Doch werden sie Erfolg haben?…

Wissenswertes: Hauptdarsteller Theo Taplitz wirkte vorher nur in Kurzfilmen mit. Mit Little Men macht erste Erfahrungen mit einem abendfüllenden Kinofilm. Der aus Memphis, Tennessee stammende Regisseur Ira Sachs ist kein Unbekannter und arbeitete schon mit Schauspielgrößen wie Alfred Molina, Chris Cooper oder John Lithgow zusammen. Ein von Kritikern gelobter Film, der schon so einige internationale Filmpreise gewinnen konnte, wird dem Publikum sicher nicht lange verborgen bleiben. Vielleicht entwickelt sich mit „Little Men“ eine echte Filmperle.

Besetzung: Theo Taplitz, John Procaccino, Ching Valdes-Aran, Stan Carp, Paulina Garcia, Regie: Ira Sachs

Trailer: moviepilot: littlemen (Engl. m. Untertitel)

Fences [2016]

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Der 2005 verstorbene Dramatiker August Wilson ist vielfach preisgekrönt gewesen. Er inszenierte eine Vielzahl von Theaterstücken. So auch „Fences“, was im Jahr 1987 seine Uraufführung fand. Im gleichen Jahr gab es dafür den Pulitzerpreis. Die Geschichte spielt sich in den späten 1950er Jahren ab. Aber erst im Jahr 2010 sollte es eine Aufführung am Brodway geben. Hier regnete es auch wieder Preise in Form des Tony Awards für die Beste Wiederaufführung, den Besten Hauptdarsteller (Denzel Washington) und Beste Hauptdarstellerin (Viola Davis). Der Traum von D. Washington war es seither das Stück auf die Kinoleinwand zu bringen…

Troy Maxson ist Vater von zwei Söhnen und verdient seine Brötchen als Müllmann. Doch richtig glücklich scheint er nicht zu sein. Er trauert noch immer seiner verpassten Karriere als Profi-Baseballspieler nach. Außerdem saß er in der Vergangenheit wegen eines Tötungsdelikts 15 Jahre im Knast. Troys jüngerer Sohn Cory (Jovan Adepo) erhält die Chance am College Baseball zu spielen. Troy weiß dies zu verhindern, weil er nicht möchte, dass sein Sohn auch so enttäuscht wird wie er selbst. Oder hat er Angst davor, dass sein Sohn mehr erreichen könnte als er selbst?…

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Überragende Darbietung der Darsteller

Denzel hat sich auf der Leinwand schon längst einen Namen gemacht. Seine schauspielerische Leistung in „Fences“ war so überragend, dass die Oscar-Nomierung als Bester Hauptdarsteller gerechtfertigt ist. Egal ob Körpersprache oder direkte Ausdrucksweise. Hier spielt er sich förmlich in Ekstase. Auch das Zusammenspiel mit Viola Davis ist eine Klasse für sich. Auch sie dürfte mit ihrer Performance für Begeisterung sorgen. Sie spielt ebenfalls mit viel Herz und Hingabe und ist dem Publikum ebenfalls nicht unbekannt. U.a. wirkte sie ebenfalls 2016 in der Comic-Verfilmung Suicide Squad mit.  Die Handlung spielt sich mit wenigen Ausnahmen im Hinterhof und im Haus ab. Die Kamera fängt die Atmosphäre und das Zusammenspiel der Darsteller super ein. Man hat fast das Gefühl hautnah im Nachbarhaus dabei zu sein. So realistisch und nah wirkt alles. Vielleicht auch deswegen, weil sich die Dreharbeiten im Hill District von Pittsburgh stattfanden. Den Geburtsort von August Wilson.

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Bei den Academy Awards 2017 vertreten

Bei den Golden Globe Awards konnte Viola Davis den Preis als Beste Nebendarstellerin gewinnen. Kollege Denzel Washington kam über die Nominierung als Bester Hauptdarsteller nicht hinaus. Jedoch kann er noch bei den  Academy Awards abräumen. Neben dem Hauptdarstellerpreis ist noch die Auszeichung für die Kategorie Bester Film möglich. Zusammen mit Scott Rudin und und Todd Black ist er auch in dieser Kategorie nominiert.

Fazit: Egal ob Action, Drama oder Thriller. Wir haben Denzel Washington schon in vielen Rollen erlebt. Aber auch dramatische Rollen liegen dem Oscarpreisträger. So auch in in „Fences“. Nach dem Theaterstück 2010 hat er nun seinen Traum erfüllt und die Geschichte auf die große Leinwand gebracht. Die Arbeit vor- und hinter der Kamera gelingt ihm gleichermaßen. Auch seine Mitstreiter geben alles und hinterlassen eine Geschichte die zum nachdenken anregt. Wer besonders gerne Filme mit vielen Dialogen mag, ist hier gut aufgehoben. Jeder andere wird es jedoch auch nicht bereuen, diesen Film gesehen zu haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Porträt: Ben Affleck

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Affleck gibt Regie-Posten zu „The Batman“ ab

Wie in diversen Presseartikeln bekannt wurde, führt Ben Affleck nun doch nicht Regie. Mehr dazu könnt ihr u.a. auf filmstarts.de nachlesen. Sicherlich haben sich schon viele Cineasten darauf gefreut, Affleck auch als Regisseur im neuen Fledermaus-Abenteuer zu wissen. Hat er doch schon in der Vergangenheit gute Ergebnisse vorgewiesen. Besonders im Jahr 2016 konnte er auf sich aufmerksam machen. In „Batman v Superman: Dawn of Justice“ konnte er als geflügelter Rächer mehr als überzeugen. Dazu schrieb ich eine Kritik und ging auch auf Afflecks Darstellung als Batman ein. Hier gelangt ihr zu dem Artikel.

Nicht nur als Schauspieler aktiv – und erfolgreich

Es gibt Akteure die sind nur vor der Kamera aktiv. Und dann gibt es solche, die arbeiten zeitgleich im Hintergrund. Beste Beispiele waren u.a. Clint Eastwood oder auch Mel Gibson. Beide kamen aber erst im späteren Alter zu Erfahrungen hinter der Kamera. Aber bei Affleck verhält es sich gänzlich anders.

Für „The Batman“ wird er aktiv am Drehbuch beteiligt sein. Für ihn selber schon lange nichts neues. Auch im aktuellen Streifen „Live by Night“ nahm er Einfluss auf das Drehbuch (Anm. des Autors: auch Regie). Bei der TV-Serie „Push, Nevada“ zeigte er in zwei Episoden sein Können als Schreiber. Und für „The Town – Stadt ohne Gnade“ (Anm. des Autors: auch Regie) gab es sehr gute Kritiken und für „Good Will Hunting“ sogar den Oscar für das beste Drehbuch.

ben-affleck-and-matt-damon-win-original-screenplay_-1997-oscars-hqEntgegennahme des Oscars bei der Verleihung 1998.

Aber auch als Producer und Regisseur machte er sich einen Namen. Gerade als Producer ist die Liste schon unheimlich lang. So das es schwierig ist eine Auswahl zur Erwähnung zu bestimmen. Zu nennen ist aber der Blockbuster „Argo“ Der sowohl bei Kritikern als auch bei den Academy Awards gut ankam. Hier gewann er 2013 den Oscar für den besten Film.

ben-affleck-jokes-about-argo-oscar-snub-_i-also-didnt-get-the-acting-nomination_-hqGewinner bei den Golden Globes 2013 in der Kategorie Bester Film.

Sogar in einer Werbung konnte man ihn schon bewundern. Dieses Unternehmen dürfte euch allen bekannt sein. Dabei handelt es sich nämlich um „Burger King“. Hier gelangt ihr zum Clip auf youtube.

Musikalisch wurde es dann und wann auch mal. So performte er im Jahr 2000 den Song „Little Drummer Boy“ in Wild Christmas. Und im Film Die Hollywood-Verschwörung tat er dies sogar gleich zweimal. Dort gab er „Sin un amor“ und „Aquellos ojos verdes“ zum besten.

Auch die Verwandschaft ist in Hollywood aktiv

Und nicht nur einmal. 😉 Die Rede ist von Casey Affleck, den drei Jahre jüngeren Bruder von Ben. Schon in „Good Will Hunting“ von 1997 standen sie gemeinsam vor der Kamera. Casey steht aber auch auf eigenen Füßen und ist aktuell im Drama „Manchester by the Sea“ im Kino zu bewundern. Und Matt Damon ist ein Cousin zehnten Grades. Wer mehr wissen möchte, googlet einfach mal. Schließlich möchte ich nicht jeglichen Rahmen sprengen. 😉

Anmerkung: Die Bilder im Artikel wurden nicht von anderen Seiten kopiert, sondern per Screenshot erstellt und bearbeitet.

Captain America: Civil War [2016]

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Mehr als nur ein Aufeinandertreffen von vielen Helden

Civil War ist als Fortsetzung des Films „The Return of the First Avenger“ von 2014 anzusehen.
Indirekt schließt er auch an die Ereignisse von „Avengers: Age of Ultron“ von 2015 an und ist der 13. Film des
Marvel Cinematic Universe (MCU)

Der Film beginnt im Jahr 1991, als Bucky einen Auftrag erhält und anschließend einen Wagen von der Straße abdrängt.
Präparate, die sich im Fahrzeug befinden, nimmt er an sich und verschwindet wieder. Danach gibt es einen Zeitsprung
und man findet sich in der Gegenwart in Lagos wieder. Dort versuchen die Avengers einen Söldner zu stoppen, der eine
Probe einer biologischen Waffe stehlen möchte. Dann kommt es zu einem folgenreichen Zwischenfall…

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Steht zu seiner Meinung: Steve Rogers alias Captain America

Tony Stark im Wandel – Steve Rogers setzt auf Unabhängigkeit

Infolge dessen legen die „Vereinten Nationen“ die „Sokovia Accords“ vor. Das bedeutet, dass die Superhelden nicht mehr
als Privatorganisation agieren dürfen. Stattdessen müssen sie von nun an Rechenschaft an die UN ablegen. Steve Rogers
alias Captain America ist nicht dieser Meinung und agiert lieber unabhängig. Tony Stark setzt sich für diese Organisation
ein und meint dass es Grenzen geben muss. In früheren Zeiten war er mit seiner Firma „Stark Industries“ im großen Umfang
am Waffenhandel beteiligt und lehnte in der Folgezeit diesen Umstand komplett ab. Mit dem Abkommen macht er einen persönlichen
Wandel durch und spaltet indirekt das Team, was in einen folgenreichen Konflikt mündet. Abseits davon gibt es auch einen tiefen
Einblick in Tonys Seele. Die Charaktersierung Starks erfährt so noch mehr Tiefgang und zieht das Publikum in seinen Bann.

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Wird im Laufe der Handlung aufgesucht: Peter Parker, gespielt von Tom Holland

Ausgereifte Kampfhandlung und neue Charaktere

Diverse Kampfszenen sind in Superheldenfilmen was ganz normales und beschränken sich eher selten auf die normalen 08/15 Aktionen.
Soll heißen, auch hier gibt es stetig Weiterentwicklungen und gerade die Nahkampfszenen speziell in diesem Film sind extrem
ausgereift umgesetzt. Die Kampfsequenzen und die Story fließen gekonnt und durchdacht ineinander. Ein Spagat, was sicher nicht
immer gelingt. Aber hier ist es in Perfektion umgesetzt und fesselt den Zuschauer somit mehr und mehr.

Neben bekannten Gesichtern sind auch wieder neue Figuren zu begutachten. So auch Helmut Zemo, gespielt von Daniel Brühl.
Er ist eine große Bereicherung und treibt die Handlung extrem voran. Außerdem tut er alles aus einem bestimmten Grund,
was ihn damit noch interessanter erscheinen lässt. Auch der neu eingeführte Black Panther besticht durch eigene Motivation.
Weit vor dem Dreh wurde bekannt, dass Tom Holland Peter Parker/Spider-Man spielen wird. Ein guter Schachtzug seitens des Studios.
Holland ist sofort in seinem Element und kommt sehr erfrischend mit viel Witz und guten Dialogen daher. Davon kann man einfach
nicht genug kriegen. Aber noch ist nicht alle Tage Abend. 😉 Es kommen noch viel mehr Charaktäre zum Einsatz.
Aber da ich nicht Wikipedia heiße, werde ich auch nicht ins Detail gehen, sondern den Leser selbst entdecken lassen. 😉

Die Kameraeinstellung wirken zuweilen etwas hektisch und groß. Dennoch passt alles mit der packenden Story zusammen.
Es gibt abwechslungsreiche Szenenbilder, die sowohl in ruhigen Momenten als auch in Kampfsequenzen zu überzeugen wissen.

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Viele Geschehnisse an unterschiedlichen Orten

Das Ensemble schlägt sich nicht nur an einem Ort durch. 😉 Auch Puerto Rico,
wo 2011 Szenen für „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ entstanden sind und der Potsdamer Platz, das Olympiastadion,
das Bundespresseamt, der Schiffbauerdamm als auch die Unterführung vom Messegelände ICC in Berlin gibt es zu bestaunen.
Letzteres hielt für Szenen her, die im Film in Bukarest spielen. Auf dem Gelände des Flughafens Leipzig/Halle kommt es
weitreichenden Kampfhandlungen, die auch kurz im finalen Trailer zu sehen sind. In Atlanta wurde die nigerianische
Millionenmetropole Lagos zum Leben erweckt.
Fazit: Civil War ist so düster wie kein anderer Marvel-Film und läutet die dritte Phase im MCU ein. Dennoch wirkt er
niemals aufgesetzt. Es herscht eine große Chemie zwischen allen Darstellern. Der Typus Comicverfilmung verliert
an Gewicht, da cartoonistische Handlungsweisen eher außen vor sind. Viel mehr regt dieser Streifen dank seiner ernsten
und realistischen Thematik bzw. dem Konflikt zwischen Stark und Rogers zum Nachdenken an und greift anregende Themen auf.
„Civil War“ ist bisher der beste Captain America Film und stellt seine beiden Vorgänger in den Schatten. Bei allen Explosionen
und packender Handlung stielt Spider-Man allen die Show. Aber auch Scarlett Johansson (Black Widow) und Elizabeth Olsen
(Scarlett Witch) kommen sehr erfrischend daher.

 

Mission: Impossible III

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IMF-Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) wird von einem Mann bedroht. Dieser meint, wenn er nicht endlich das bekäme was er verlangt, bringt er Ethans Frau Julia (Michelle Monaghan) um. Ethan versucht auf ihn einzureden und beteuert ihm schon alles gegeben zu haben. Daraufhin fallen Schüsse und die Handlung springt einige Tage zurück.

Ethan hat seine Arbeit beim IMF (“Impossible Mission Force“) aufgeben und möchte nun mit seiner Frau Julia ruhige Zeiten verleben. Sie ist in dem Glauben, er würde für das Verkehrsministerium arbeiten. Als die Verlobungsfeier der Beiden im vollen Gange ist, bekommt Ethan einen Anruf seines früheren Kollegen Musgrave (Billy Crudup), der ihn um Unterstützung bittet. Vorerst lehnt Hunt ab. Aber nachdem er ein Video mit weiteren Informationen gesehen hat, sagt er Musgrave doch zu. Seine ehemalige Schülerin Lindsey (Keri Russell) wurde von einem Kriminellen namens Owen Davian (Philip Seymour Hoffman) entführt. Ethan fährt sofort zu seinen Kollegen. Gemeinsam spüren sie Lindsey in Berlin auf. Die Mission scheint zunächst erfolgreich. Doch dann explodiert eine winzige Sprengkapsel und Lindsey ist sofort tot. Hunt hatte zu ihr eine besondere Beziehung und ist fest entschlossen Rache zu nehmen und hat sich damit einen gnadenlosen Gegner geschaffen…
(War auch als Produzent aktiv: Hauptdarsteller Tom Cruise)
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Über die Darsteller muss man kaum was sagen. Neben Tom Cruise, der seine Sache wie immer überzeugend und gut macht, stößt Philip Seymour Hoffman zum Cast. Dieses Mal spielt er den Bösewicht Owen Davian und geht in dieser ungewöhnlichen Rolle voll auf. In weiteren Rollen darf man sich auf Auftritte von Jonathan Rhys Meyers (“Match Point“), Billy Crudup (“Sleepers“ & “Almost Famous“) , Laurence Fishburne (“Matrix“) und Simon Pegg (“Band of Brothers“) freuen.

Die Handlung setzt zunächst an einer Stelle an, wo Ethan bedroht wird und von ihm etwas verlangt wird, was er nicht mehr hat. Dann fallen Schüsse und man wird im Geschehen einige Tage zurückversetzt. Nach und nach baut sich das Geschehen auf und fängt an richtig zur Sache zu gehen. Jedoch musste das Drehbuch mehrmals umgeschrieben werden, da keine Genehmigung für die Aufnahmen im Berliner Regierungsviertel vorlagen. Trotz allem passte es am Ende trotzdem und man bekommt eine packende Story geboten. Regie führte damals J,J. Abrams, der hier sein Debüt gab. Doch sein Erstling kann sich durchaus sehen lassen. Er war in der Lage Actionsequenzen ein gewisses Tempo zuzulassen. Besagte Szenen erscheinen äußerst stilvoll und gelungen.
(Kommt auch hier nicht zu kurz. Die Action in M:I 3.)
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Fazit: “Misson; Impossible 3“ ist gelungener als sein direkter Vorgänger, aber reicht nicht ganz an Teil 1 heran. Die Darsteller zeigen sich sehr spielfreudig und das Drehbuch ist solide aber ausbaufähig. Schwächen zeigt doch so fast jeder Film auf. Aber hier werden eben solche gut aufgefangen und man wird sogar mit witzigen Dialogen beglückt. Für Fans der Reihe ein gelungenes Actionabenteuer. Und auch sozusagen Außenstehende werden durchaus gute Unterhaltung finden. Schließlich hat schon der Cast einiges zu bieten…

Jason Bourne [2016]

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Jason Bourne (Matt Damon) ist seit den Ereignissen in “Das Bourne Ultimatum“ verschwunden. Doch der ehemalige Attentäter schlägt sich in Griechenland durch. Das Vertrauen in die Regierung wurde weltweit erschüttert, da die Griechische Staatsschuldenkrise und Globale Überwachungs- und Spionageaffäre durch Edward Snowden aufgedeckt worden ist. Und die CIA hat auch schon bessere Zeiten erlebt und beginnt ein Programm zu starten, dass den Namen Iron Hand trägt. Dies geschieht nicht ganz ohne Grund. Jason Bourne soll damit aufgespürt werden. Da kommt Nicky Parsons (Julia Stiles) gerade recht, die ihm Hilfe anbietet. Bourne ist damit gleichzeitig auf der Flucht und Jagd. Zum einen versteckt er sich noch immer vor der CIA. Zum anderen beschäftigt er sich noch immer mit seiner Vergangenheit und versucht unerklärbare Geschehnisse aufzudecken. Doch er bleibt dabei nicht unentdeckt. Die Jagd auf beiden Seiten beginnt…

Bourne ist zurück

Mit Jason Bourne, gespielt von Matt Damon, kehrt der eigentliche Protagonist in den Franchise zurück. Und es tut gut, dass Damon wieder mit von der Partie ist. Das Bourne Vermächtnis mit Jeremy Renner und Eward Norton war bei weitem nicht so überzeugend wie man sich im Vorfeld erhofft hatte. Damon gab bereits 2007 bekannt, dem Franchise nicht mehr zur Verfügung stehen zu wollen. Aber knapp zehn Jahre später konnte man ihn zum Glück überzeugen. Und er hat von seiner starken Ausstrahlung nichts verloren. Er ist einfach diese Figur. Gebeutelt von seiner Vergangenheit bekommt man einen tiefen Einblick in seine Seele und kann so seine Zerrissenheit spüren. Aber nicht nur den Charakter lebt Damon überzeugend aus. Auch seine Kämpfe mit den Gegnern wirken sehr eindrucksvoll und packend. Tommy Lee Jones ist in der Reihe neu dabei. Er spielt den CIA-Agent Robert Dewey. Sein Wort hat natürlich Gewicht und möchte Bourne unbedingt schnappen. Jones ist hier ganz in seinem Element und gibt der Story auch eine Wendung. Dann wäre da noch seine Kollegin Heather Lee, gespielt von Alicia Vikander. Lee folgt stets die Anweisungen ihres Vorgesetzten Robert Dewey. Aber natürlich hat sie auch ihren eigenen Kopf. Vikander war nicht nur optisch eine gute Wahl, sondern man hat auch den Eindruck nicht zu wissen, was man von ihr halten soll. Ihr Charakter scheint nicht nur sehr ehrgeizig zu sein, sondern auch geheimnisvoll. Damit treibt sie in gewisser Weise auch den Film voran. Das macht schon jetzt Lust auf mehr.

Action deutlich im Vordergrund

Sicher, die Story hätte noch besser ausfallen können. Aber nach vier Bourne-Filmen wurde halt schon viel erzählt. Aber das macht den Film natürlich nicht schlechter. Dazu tragen die Darsteller maßgeblich bei. Aber auch Regisseur Paul Greengrass überzeugt erneut in seiner Arbeit. Das Handlungsgeschehen befindet sich an mehreren Orten und der Zuschauer wird vielleicht den einen oder anderen
Ort wiedererkennen. Der Film beginnt zwar in Griechenland, aber die zentrale Umgebung ist Washington D.C.
Damit nicht genug. Man findet sich im Laufe des Films in London bzw. Berlin-Kreuzberg und auch Las Vegas wieder. Aber die Aussicht schafft man hier nicht zu genießen. 😉 Die Kamera bewegt sich dabei sehr ruckartig und man hat etwas Mühe den Nahaufnahmen bei den Kämpfen zu folgen. Dafür sind die Einstellungen bei den Verfolgungsjagden um so besser. Alles wirkt sehr gut koordiniert und wird den Actionfan durchaus Freude bereiten.

Würdige Fortsetzung des Bourne-Franchise

Allgemein sagt man, dass ein Film mit der Story steht und fällt. So ist es auch bei “Jason Bourne“. Hier gibt es Luft nach oben. Aber dies hält sich in Grenzen, da die Darsteller es in ihren Rollen durchaus auffangen können. Auch in den Action-Sequenzen entwickelte Regisseur Paul Greengrass eine regelrechte Hetzjagd, die den Zuschauer im warsten Sinne des Wortes mitnimmt. Man hat teilweise das Gefühl außer Atem zu sein, so packend waren einige Szenen. Dieser Aspekt wird besonders in den letzten 30 Minuten deutlich. Denn da zieht der Streifen so richtig an und sorgt mächtig für Entfaltung. Wer überlegt, sich den Streifen anzuschauen, sollte es unbedingt tun. Zwar reißt die Story selbst nicht immer vom Hocker, was deutlich zu einer Schwächung beitragen kann. Aber die Darsteller sind in ihrem Element und machen Spaß. Natürlich kommt auch die Action nicht zu kurz und man wird alles andere als im Kino einschlafen. Nicht nur für Fans von Bourne ein Muss. Gute Unterhaltung.